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Feuerland (Tierra del Fuego) ist eine Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas mit gleichnamiger Hauptinsel (47.000km²) und zahlreichen kleineren Inseln. Vom Festland ist sie durch die Magellanstrasse getrennt. Die Hauptinsel Feuerland wurde 1881 durch den Meridian 68°36' west. Länge in einen östlichen Teil für Argentinien und einen westlichen Teil für Chile aufgeteilt. Die Inselgruppe ist insgesamt 73.746km² gross und hat ca. 251.000 Einwohner (Stand 2006), wobei im östlichen, argentinischen Teil etwa 151.000 und im westlichen, chilenischen Teil (Magellanes) etwa 100.000 Menschen leben. Der östliche, argentinische Teil bildet mit 21.571km² die Provinz Tierra del Fuego.
INFO
 

 

Magallanstrasse
Magallanstrasse
Kordillieren
Lago Fagnano
Lago Fagnano
Lago Fagnano
Unterwegs
Ushuaia vom Beagle-Kanal
Beagle Kanal
Leuchtturm im Beagle Kanal
Outhouse (Plumpsklo) an der Magellanstrasse
 
Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt
 

EX-GEFÄNGNIS USHUAIA ODER GEFÄNGNIS FÜR WIEDERHOLUNGSTÄTER
 

Die Geschichte der Strafanstalten auf Feuerland beginnt gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Eröffnung des Militärgefängnisses. Dieses wurde auf den Inseln der Staaten, in San Juan de Salvamento, und später in Puerto Cook betrieben.

Zuerst war es ein Gefängnis für Wiederholungstäter, die erste Gruppe Insassen kommt im Jahre 1896, jedoch später wurden auch Hochkriminelle mit lebenslangen oder sehr langen Haftstrafen dort eingesperrt, unter ihnen erinnert man sich an Sánchez Godino, auch genannt ''petiso orejudo'' (Zwerg mit Riesenohren), welcher im Museum eine eigene Zelle für seine Geschichte hat, wie auch der bekannte Anarchist Simón Radowitzky dort verewigt wurde.
Später, im Jahre 1902, wurde das Gefängnis aus humanen Gründen in die Stadt Ushuaia verlegt, nach Puerto Golondrina. Es war das erste Gebäude, das in Stein erbaut wurde nach der Technik des Ingenieurs Muratgia. Es wurde von den Gefangenen selbst errichtet, welche 18 Jahre dafür brauchten.
In den 380 Einzelzellen wurden zu Hochzeiten zwischen 600 und 800 Gefangene untergebracht. Alle Insassen wurden zu Zwangsarbeit verpflichtet. Dieses kam der Stadt sehr zugute bei der Entstehung von Straßen, Brücken, Telefon- und Elektrizitätsinstallationen wie auch bei der Konstruktion der südlichsten Zugverbindung der Welt, deren Schienen ebenfalls von ihnen zum Transport von Holz und zur Bewirtschaftung der Wälder verlegt wurden.
Im Jahre 1911 unterzeichnete der Argentinische Präsident Roque Sáenz Peña ein Dekret, in welchem das Militärgefängnis mit dem Gefängnis für Wiederholungstäter von Ushuaia zusammenlegte. Das Gefängnis wurde 1947 geschlossen.
Heutzutage ist das Gebäude Sitz mehrerer Museen für Kriminologie und Schifffahrt in den südlichen Meeren.
 
Der renovierte Teil des Gefängnisses (Museum)
gemeinschaftliche Sanitärräume
 
Die Originalteile des Gefängnisses verfallen langsam.
 
Die Zellen waren
  künstlerisch bemalt,
 
doppelt oder
  einfach belegt.

 

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