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Hauptstadt:
MANAGUA
Größe:
120.254 km²
Bevölkerung:
4,9 Millionen Einwohner
Bevölkerungsgruppen:
Mestizen (77%), europäischer Abstammung (10%), Indios (4%), afrikanischer Abstammung (9%):
Amtssprache:
Spanisch
Religion:
Römisch-katholisch (90%)
 
INFO-ROTEL TOURS:
 
 
     
Landschaft
Die Hochländer Nicaraguas liegen durchschnittlich 610 m hoch und durchziehen das Land von Nordwesten nach Südosten. Verschiedene Gebirgsketten zerschneiden die Hochländer von Osten nach Westen. Höchste Gebirgskette mit über 2.100 m ist die Cordillera Isabelia.
Im Westen liegt ein großes Becken, in dem sich der größte See Mittelamerikas, der Nicaraguasee, sowie der Managuasee befinden. Die beiden Seen sind über den Fluss Tipitapa miteinander verbunden. Eine Vulkankette liegt zwischen den beiden Seen und der Pazifikküste; in dem seismisch unruhigen Gebiet kommen häufig Erdbeben vor. Im Osten dehnt sich die Karibische Küstenebene rund 72 km landeinwärts aus.

Klima
Das Klima in den Küstenregionen Nicaraguas ist tropisch, mit einer mittleren Temperatur von 25,5 C. In den höheren Lagen des Landesinneren bewegt sich die Temperatur zwischen 15,5 und 26,5 C. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. Nicaragua wird häufig von heftigen Wirbelstürmen heimgesucht, wie etwa 1998 vom Hurrikan Mitch, der im ganzen Land schwere Verwüstungen anrichtete.

Kultur
Wie in anderen lateinamerikanischen Ländern, spiegelt auch die Kultur Nicaraguas ein großes spanisches Erbe wider. Die Nicaraguaner veranstalten viele Feste zum Gedenken an örtliche Heilige und kirchliche Feiertage. Die Marimba ist populär, und auf dem Land werden alte Instrumente wie die Chirimía (Klarinette), Maraca (Rassel) und Zul (Flöte) gespielt. Erdbeben und Krieg haben große Teile des architektonischen Erbes zerstört, in León findet man allerdings noch Gebäude aus der Kolonialzeit.
Das Land ist berühmt für seine Dichtkunst, Rubén Dario (1867-1916) ist eines der herausragendsten Beispiele. Bluefields, eine hauptsächlich englischsprachige Stadt an der karibischen Küste, ist das Zentrum des Reggae. Der Archipel von Solentiname im Nicaraguasee ist berühmt für seine Künstler, Dichter und Kunsthandwerk. Die Universitätsstadt Léon ist bekannt für seine sandinistische Straßenkunst in Form von moderner Wandmalerei.
 
Fauna/Flora
In Nicaragua findet man tropische und subtropische Pflanzenarten. Dichte Regenwälder stehen entlang der Karibikküste und an den Osthängen der Hochländer. Eichen, Kiefern, Zedern, Balsam- und Mahagonibäume, wilde Gummibäume sowie etwa 50 verschiedene Arten von Obstbäumen wachsen hier. Zur Tierwelt Nicaraguas zählen Puma, Hirsch, einige Affenarten, Alligatoren sowie eine Vielzahl anderer Reptilien.
Im Nicaraguasee findet man viele außergewöhnliche Fischarten, wobei der Süßwasserhai einzigartig auf der Welt ist. Papageien, Kolibris und wilde Truthähne zählen ebenfalls zur heimischen Tierwelt. Besonders erwähnenswert ist der Quetzal, eine Vogelart, der von den Mayas als heilig verehrt wurde.

 

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